Herren 1 | Neues Jahr, neue Punkte?

Das erste Spiel im Jahr 2018. Die Gegner hiessen UHC JW Sursee 86. Gab es bereits zum Jahresauftakt wichtige Punkte für die Powermäuse? Mal sehen was dabei rauskam. Die Stimming im Team war aufjedenfall ganz gut, denn man konnte endlich wieder Unihockey spielen! Das Motto des Tages war auch ganz gut und lautete: "Suur sii, gäg Suursee!"
 
Das Spiel startete sehr intensiv. Man merkte, dass beide Teams die Punkte unbedingt wollten. Die Brugger versuchten mit ihrer klassischen Souveränität 3 Punkte zu holen und die Surseeer versuchten mit aggressivem Forechecking den Aargauern die Punkte zu ergaunern. So ging es genau 6 Minuten bis C. Fischer das erste Tor erzielte. Gelungener Auftakt für das Heimteam, könnte man jetzt beim Lesen meinen. Aber der Schein trügt mal wieder, denn der Ball landete im falschen Tor. 0:1 für Sursee. Doch schon in der nächsten Minute konnte T. Schneider den Ball auf Zuspiel von C. Herrigel ins Tor zum Ausgleich rattern. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten bis in der 14. Minute den Surseeern der Führungstreffer gelang. So endete der 1. Abschnitt mit 1:2 für die Gäste.  
 
Das zweite Drittel startete gar nicht zu gunsten der Mäuse, denn bereits nach 3 Minuten schoss Sursee das 1:3. Plötzlich klingelte aber der Mannschaftswecker vom Heimteam, woraufhin T. Schneider auf Pass von F. Stalder durch seinen Fadenkreuzblick einen Faden ins gegnerische Tor hämmerte. Eine gute Antwort zum 2:3, nur zwei Minuten nach dem 1:3. Das klingeln blieb noch im Kopf der ganzen Mannschaft. Bei T. Schneider merkte man das am besten. Liegt das an seinem Onlinewecker? Oder ist er sogar ein Roboter, der nur funktioniert, wenn er online ist? Das werden wir nie erfahren und bleibt für immer ein Geheimnis. Was aber kein Geheimnis bleibt, ist der Hattrick von T. Schneider! Ohne Vorarbeit erzielte er in der 27. Minute das 3:3. Nach diesen übermenschlichen 2 Minuten könnten wir schon einen Schritt näher vom Geheimnis des T. Schneider-Roboters sein. Aber wir wissen es nicht. Die Gegner mögen ihn gar nicht für diese 3 Tore. Doch T. Schneider denkt sich auch nur ruhig: "Sch, Neider." Danach ging es gleich weiter mit den Toren am Fliessband, als Spielercoach L. Affolter mit seinem Atomblock eine Minute später den Führungstreffer erzielen konnte. Dabei leistete N. Bauer wichtige Vorarbeit. Kaum ausgeatmet, schoss D. Stalder in Überzahl auf Pass von S. Herrigel das 5:3 in der 30 Minute. Genau das ist die erwähnte Souveränität der Brugger. Nach diesen intensiven ersten 10 Minuten des zweiten Drittels, endete die andere Hälfte ruhig und somit stand es nach 40 Minuten 5:3 für die Powermäuse.

Nun galt es für den letzten Abschnitt die Punkte in Brugg zu behalten. Dies sah zuerst gar nicht schlecht aus, bis in der 48. Minute der Anschlusstreffer für die Gäste fiel. Das war gar nicht gut für die Powermäuse, denn solche hektische Drucksituationen liegen ihnen nicht so. Aber Aufgeben kommt auch nie und nimmer in Frage! Tatsächlich ging es nur eine Minute und der Ball lag schon wieder im Tor der Gastgeber. Das gibts doch nicht! Zum Glück waren zu diesem Zeitpunkt noch 11 Minuten zu spielen. Somit war noch genügend Zeit vorhanden, um das Spiel für sich zu entscheiden. Boom! In der 53. Minute schoss M. Zehnder die Mäuse erneut in Führung. Herrliche Übersicht im Powerplay von Oldstar D. Stalder. Jetzt hiess es nochmals kämpfen für die 3 Punkte. Das gelang leider nicht, nachdem ein Surseeer einen Breakaway-Treffer zum Ausgleich erzielte. Zu diesem Zeitpunkt war nun wichtig, dass man sich in die Verlängerung retten konnte. Die Gäste hatten noch einige Umrandungsschüsse, welche den Weg ins Tor glücklicherweise nicht fanden. Zwei Minuten vor Spielende setzte N. Bauer mit einem harten, aber fairen Körpereinsatz noch ein Lebenszeichen. Trotzdem sass er danach auf der Strafbank. Daraufhin schoss der UHC Sursee in der letzten Minute den entscheidenden Treffer. Der Jubel war ein wenig übertrieben und so gab es direkt nach dem Tor noch Strafen gegen die Gäste. Während eines langen Unterbruchs, wuchsen zweien plötzlich rote, runde Nasen und so blieb es bei einer Strafe. Ohne Witz! Die Powermäuse pushten nochmals, um den Ausgleich zu erzielen. Es wurde verdammt eng vor dem gegnerischen Tor. Der Ball wollte einfach nicht mehr rein. 8 Sekunden vor Ende hatten die Brugger nochmals eine Chance, sich in die Verlängerung zu retten. Penalty. Der Druck war enorm. S. Berner übernahm die Verantwortung. Er trat an und versuchte den Goalie mit einer kleinen Bewegung zu täuschen. Daneben! So endete das Spiel mit 6:7 zu Gunsten der Gäste.
Leider blieben die Powermäuse trotz gutem Kampfwille wieder ohne Punkte. Aus diesem Spiel nehmen sie mit, dass sie noch Souveräner spielen müssen, wenn sie Punkte holen wollen. Die Saison ist noch lange nicht fertig, sowie die Brugger noch lange nicht fertig sind mit Punkten. Nächsten Sonntag geht es bereits weiter mit dem Auswärtsspiel in Burgdorf.
 
Powermäuse Brugg - UHC JW Sursee 86 6:7 (1:2, 4:1, 1:4)
 

Sportausbildungszentrum Mülimatt, Windisch. 26 Zuschauer. SR Baumgartner/Baumgartner.
Tore: 6. R. Wechsler (Eigentor) 0:1. 7. T. Schneider (C. Herrigel) 1:1. 14. H. Feucht (S. Graf) 1:2. 23. S. Peter (L. Fässler) 1:3. 25. T. Schneider (F. Stalder) 2:3. 27. T. Schneider 3:3. 28. L. Affolter (N. Baur) 4:3. 30. D. Stalder (S. Herrigel) 5:3. 48. H. Feucht 5:4. 49. F. Setz 5:5. 53. M. Zehnder (D. Stalder) 6:5. 54. F. Setz 6:6. 59. H. Feucht 6:7.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Powermäuse Brugg. 4mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (H. Feucht) gegen UHC JW Sursee 86.
Kader: Adrian Jäggi, Elias Moor, Nicholas Keller, Samuel Berner, Martin Meuli, Simon Jacquat, Luca Affolter, Nick Baur, Fabian Stalder, Christoph Kühne, Severin Herrigel, David Stalder, Cordian Herrigel, Tobias Schneider, Marco Zehnder, Cyril Fischer, Jan Patrick Hunziker, Tim Clerc, Erik Tuchschmid
 

 

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