Herren 1 | 3. Spieltag gegen Biel-Seeland

Ein (Theater-) Spiel in 3 Akten

Prolog

Die Mäuse-Truppe traf sich letzten Sonntagabend wie gewohnt bei Heimspielen knapp 2 Stunden im heimischen Mäuseloch „Mülimatt“. Die zehn Bieler Feldspieler sind fast gleichzeitig mit dem Heimteam eingetroffen.

Erster Akt

Spielertrainer Affolter wollte wie gewohnt mit Demut (ohne „h“), Ruhe und Souveränität spielen. Die Mäuse interpretierten „Ruhe“ etwas zu wortwörtlich – zu flau, zu pomadig, zu wenig präsent. Das erste Drittel ist somit auch rasch erzählt die Bieler spielten cleverer und erwischten die Mäuse in der 9. Minute mit einem Doppelpack. Die Brugger konnten in diesem Drittel nicht mehr reagieren– auch eine Überzahl liess man ungenutzt.

Zweiter Akt

Die Pausenansprache hielt ausnahmsweise Maus-Martin. Der sonst so ruhige und besonnene Bündner appellierte vehement an den Kampfgeist und den Einsatzwillen der Mäusetruppe. Die Ansprache ist beim Team angekommen: nach 2:28 im zweiten Dritten traf (und weckte) Zehnder auf Pass von Chregi Vogt. Es folgte die beste Phase der Brugger im Spiel. Die Bieler wurden im Spielaufbau konsequent und aggressiv gestört und konnten so mehr und mehr unter Druck gesetzt werden. Nur rund drei Minuten später schloss Big-Eli die wohl schönste Kombination des Spiels mit einem sehenswerten Hocheckschuss ab. Auch die Vorarbeit von Sämi Berner wusste zu gefallen.  In der 33. Minute erhöhte unsere Nr. 7, Luca Affolter, gekonnt auf 3-0 und in der 38. Minute schoss Marco Zehnder sein zweiter persönlicher Treffer – Assist kam von Geburtstags“kind“ Severin Herrigel (Happy Birthday, alter Mann!).

Dritter Akt

Das dritte Drittel kann schnell zusammengefasst werden. Die Mäuse liessen wieder etwas nach, hatten immer wieder Mühe mit dem Spielaufbau, spielten aber gerade so gut, dass dem kämpfendem Gegner kein weiterer Treffer gelang.

Nächste Woche geht’s auswärts gegen Sursee. Es ist zu hoffen, dass die Mäuse dann  an der Leistung des zweiten Drittels anknüpfen können.

 

UHC Powermäuse Brugg – Biel-Seeland  4:2

Tore: 9. Biel. 9. Biel. 23. Zehnder (Vogt). 26. Moor (Berner). 33. Affolter. 38. Zehnder (S. Herrigel)
Strafen: je zweimal 2 Minuten
Kader: Affolter, Baur, Berner, C. Herrigel, S. Herrigel, Hunziker, Jacquat, Jäggi, Keller, Kühne, Leuenberger, Meuli, Moor, Schneider, D. Stalder, F. Stalder, Vogt, Weber, M. Widmer, Ph. Widmer, Zehnder

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