AZ Bericht | Powermäuse Jubiläum 2016

Der Unihockeyclub Powermäuse feiert am übernächsten Freitag seinen 20.Geburtstag. Aus einer losenGruppe von Streethockeyanern wurde ein stolzer Verein mit 170 aktiven und 500 passiven Mitgliedern von Ruedi Burkart

Marco Zehnder steht in seinem zweiten Jahr an der Spitze des Unihockeyclubs Powermäuse Brugg. Er ist ein umsichtiger Vereinsboss und übt sein Amt gewissenhaft aus. Doch auf die Frage, wie sein Klub das 20-Jahr-Jubiläum zu feiern gedenke, musste der 27-jährige Präsident mit einer Antwort passen.

«Ehrlich, darüber haben wir uns im Vorstand noch keine Gedanken gemacht. Das werden wir im Laufe des Monats nachholen.» Es darf allerdings Entwarnung gegeben werden: Wer die Brugger Unihockeyaner kennt, kann sich gut vorstellen, dass bei der noch zu planenden Feier die Post abgehen wird.

Es sei an dieser Stelle nur an das Brugger Stadtfest im Jahr 2013 erinnert. Die doppelstöckige «Powermäuse-Beiz» war noch Wochen nach dem Anlass ein Gesprächsthema. Es dürfte also ein zünftiges Fest geben, auch wenn Zehnder augenzwinkernd sagt: «Wir werden wohl nichts Grosses veranstalten.»

Präsenz ist wichtig
Ob dieser Worte schmunzelt Dominique Hunziker. Der Marketingchef weiss sehr wohl, wie wichtig für einen Verein die Präsenz auch ausserhalb der Sporthallen ist. Man müsse immer wieder «unter die Leute» gehen, sich zeigen.

Um neue Sponsoren und Gönner zu generieren, hat Hunziker ein ausführliches Sponsoringkonzept erarbeitet und ist zu Recht stolz auf das Resultat: ein informatives, elf Seiten starkes farbiges Dossier.

Fragen bleiben nach dem Studium des Werks keine mehr offen. Hunziker: «Wir haben schon einiges erreicht. Aber stehen bleiben wollen wir nicht.» Will heissen: den Verein fit machen für die anstehenden Aufgaben in der Zukunft.

«Ich bin überzeugt davon, dass wir weiter wachsen werden. Vor allem bei den jüngsten Junioren», so Zehnder. Der Präsident sagt aber auch: «Ich will, dass wir unseren Charakter eines Dorfvereins behalten.»

Es sei schon in Ordnung, dass die Grossfeld-Teams der Junioren nicht in den höchsten zwei Spielklassen vertreten sind. «Wir haben vor allem bei der U21 eine sehr junge Mannschaft.» Einziger Wermutstropfen: Um eine U18-Mannschaft anmelden zu können, hatte man im vergangenen Sommer zu wenig Spieler.

Man verstehe sich, so Zehnder, vor allem als klassischer Ausbildungsverein. Mit den üblichen Folgen. «Erst kürzlich wechselte ein talentierter Nachwuchsspieler zu einem grösseren Klub. Das ist zwar für unsere Mannschaft schade, die einen Leistungsträger verliert. Es sagt aber auch viel über die Qualität unserer Trainer aus», sagt Zehnder nicht ohne Stolz. (Quelle: AZ Medien)

Link zum Bericht auf AZ Online inkl. Bilder und Videos findest du hier!

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